Diese Reise kombiniert das Beste aus Nord- und Zentralvietnam: pulsierende Städte, spektakuläre Naturlandschaften, Weltklasse-Höhlen, kaiserliche Geschichte, romantische Altstadt-Atmosphäre und entspannte Strandtage.
| Ort | Nächte | Highlights |
|---|---|---|
| Hanoi | 3 | Food, Kultur, Altstadt, Cafes |
| Ninh Binh / Trang An | 2 | Karstlandschaft, Bootsfahrten, Natur |
| Lan Ha Bay / Cat Ba | 2 | Bucht, Kayak, Sonnenuntergang |
| Huế | 2 | Kaiserstadt, Pagoden, würzige Küche |
| Phong Nha | 1 | Weltklasse-Höhlen, Dschungel, Stille |
| Hoi An | 2 | Laternen, Romantik, Kochkurs |
| Da Nang | 2 | Strand, Seafood, Entspannung |
Hanoi ist der perfekte Einstieg in Vietnam. Die Hauptstadt im Norden ist laut, lebendig und voller Kontraste: Jahrhundertealte Tempel stehen neben französischer Kolonialarchitektur, und auf den Bürgersteigen der Altstadt brodelt es vor Garküchen, Motorrollern und Kaffeehaus-Kultur.
Die Stadt ist vor allem für ihr Essen bekannt. Ob eine dampfende Schüssel Pho am frühen Morgen, knuspriges Bun Cha zum Mittagessen oder der berühmte Egg Coffee am Nachmittag: Essen ist hier nicht einfach Nahrungsaufnahme, sondern das zentrale Kulturerlebnis.
Die berühmte Train Street (eine Bahnstrecke durch eine enge Gasse) ist sehr fotogen, aber auch extrem überlaufen. Eher ein schneller Abstecher als ein echtes Highlight. Eure Hanoi-Zeit ist besser in Essen, Altstadt und Tempel investiert.
Etwa zwei Stunden südlich von Hanoi liegt Ninh Binh, eine Region, die oft als das "Ha Long an Land" bezeichnet wird. Die Landschaft ist atemberaubend: Kalksteinfelsen ragen aus smaragdgrünen Reisfeldern empor, kleine Flüsse winden sich durch enge Schluchten, und überall liegt eine fast unwirkliche Stille.
Trang An ist das Highlight: Ein UNESCO-Welterbe, durch das ihr auf einer mehrstündigen Bootsfahrt durch Grotten und Höhlen gleitet – ruhiger und weniger kommerziell als Tam Coc. Tam Coc lohnt sich als Ergänzung für seine ikonische Reisfeld-Landschaft, am besten früh morgens vor 8 Uhr besuchen, bevor die Tagestouren aus Hanoi eintreffen. Dazwischen liegen Aussichtspunkte, Pagoden und endlose grüne Landschaft.
Ninh Binh wird bei begrenzter Reisezeit höher priorisiert als Sapa (Bergregion im Nordwesten). Die Landschaft ist ebenso beeindruckend, die Anreise deutlich kürzer und die Atmosphäre entspannter.
Die meisten kennen Ha Long Bay, eine der bekanntesten Naturlandschaften Südostasiens. Die angrenzende Lan Ha Bay bietet die exakt gleiche Landschaft, aber mit deutlich weniger Massen, weniger Müll und einer persönlicheren Atmosphäre.
Von Hanoi erreicht ihr Cat Ba Island in etwa drei bis vier Stunden. Von dort starten die Touren in die Lan Ha Bay. Eine übernachtung auf einem Kreuzfahrtboot in der Bucht ist eines der romantischsten Erlebnisse der ganzen Reise: Abends liegt ihr vor Anker zwischen den Kalksteinfelsen, das Wasser ist ruhig, und der Sonnenuntergang färbt alles in warme Töne.
Vermeidet billige Tagestouren in die klassische Ha Long Bay. Diese fühlen sich oft wie Massenabfertigung an. Investiert lieber in eine qualitativ gute Ein-Nacht-Tour in der Lan Ha Bay. Der Unterschied im Erlebnis ist enorm.
Von Hanoi fliegt ihr in etwa einer Stunde nach Hü, der ehemaligen Kaiserstadt Vietnams. Hü war über ein Jahrhundert lang das politische und kulturelle Zentrum des Landes und trägt diese Geschichte bis heute sichtbar. Die Zitadelle, eine riesige Palastanlage nach dem Vorbild der Verbotenen Stadt in Peking, ist das Herzstück.
Aber Hü ist mehr als Ruinen und Museen. Die Stadt liegt malerisch am Parfümfluss (Perfume River), hat eine eigenständige, würzige Küche und strahlt eine Ruhe aus, die nach dem Trubel von Hanoi und der Bucht sehr willkommen ist.
Hué ist im Mai die heisseste Stadt Vietnams. Temperaturen können 40°C erreichen. Alle Aussenaktivitäten am frühen Morgen (vor 9 Uhr) oder späten Nachmittag (nach 16 Uhr) planen – die Mittagsstunden besser in klimatisierten Innenräumen verbringen.
Während Hanoi für Essen und Energie steht und Hoi An für Romantik, ist Hü der kulturelle Tiefgang. Wer sich für Geschichte interessiert, wird hier die intensivsten Momente der Reise erleben.
Phong Nha-Kế Bàng ist eines der beeindruckendsten und am wenigsten erschlossenen Naturwunder Vietnams. Der Nationalpark – seit 2003 UNESCO-Weltnaturerbe – beherbergt das grösste Höhlensystem der Welt, darunter die Son Doong, die grösste bekannte Höhle der Erde. Für Tagesbesucher sind vor allem die Phong Nha-Höhle mit dem Bootseingang und die Thien Duong (Paradise Cave) zugänglich.
Die Region liegt auf dem Weg von Hué nach Hoi An perfekt eingebettet: Hué ist rund vier Stunden nördlich, Hoi An rund fünf Stunden südlich. Der Ort selbst – das Dorf Phong Nha – ist charmant, ruhig und touristisch noch weit entfernt vom Massenandrang. Eine Nacht reicht für das Wichtigste und hinterlässt einen unvergesslichen Eindruck.
Während Hoi An und Hanoi überlaufen sein können, ist Phong Nha noch immer ruhig und authentisch. Die Höhlen sind von weltweiter Bedeutung, die Infrastruktur ist gut genug für Komfort – aber der Ort hat Massentourismus noch nicht erreicht. Jetzt reisen, bevor sich das ändert.
Hoi An ist der romantischste Ort dieser Reise und für viele Reisende der absolute Höhepunkt. Die kleine Stadt in Zentralvietnam besitzt eine vollständig erhaltene Altstadt aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Abends werden Hunderte bunte Laternen entzündet, die sich im Fluss spiegeln. Die Atmosphäre ist magisch.
Hoi An ist bekannt für seine Schneiderateliers, hervorragende Kochkurse und entspannte Atmosphäre. Direkt vor den Toren der Stadt liegt ein breiter Sandstrand, und das nahe Umland lässt sich wunderbar zu Fuss oder per Motorroller erkunden.
Hoi An kann abends sehr voll werden. Die Altstadt früh morgens besuchen, wenn die Gassen noch leer sind und das Licht wunderschön fällt. Restaurants etwas abseits der Hauptachsen wählen: oft genauso gut, faire Preise und entspanntere Atmosphäre.
Da Nang ist der entspannte Abschluss der Reise. Die viertgrösste Stadt Vietnams liegt direkt am Meer und bietet einen der schönsten Stadtstrände des Landes: My Khe Beach, kilometerlang, breit und mit sauberem Wasser. Im Gegensatz zu Hoi An ist Da Nang eine moderne, lebendige Stadt mit guten Restaurants und einer Atmosphäre, die weniger auf Tourismus ausgerichtet ist.
Nach zwei Wochen voller Eindrücke ist Da Nang der perfekte Ort zum Herunterfahren. Am 24. Mai fliegt ihr von Da Nang zurück nach Hanoi und steigt dort abends in euren Direktflug nach München.
Die Golden Bridge wird online extrem beworben. Vor Ort beschreiben viele Besucher den Ort als künstlich, teür und überfüllt, mit Freizeitpark-Atmosphäre. Für Paare, die authentische Erlebnisse bevorzugen, ist die Zeit besser am Strand, in der Stadt oder bei den Marble Mountains investiert.
Wunderschöne Reisterrassen, aber die Anreise kostet wertvolle Zeit. Ninh Binh bietet vergleichbar beeindruckende Natur mit deutlich kürzerer Anfahrt.
Eine der spektakulärsten Motorrad-Routen Südostasiens, aber eher ein eigenes Abenteür. Passt nicht zu einer Paarreise mit Fokus auf Romantik und Entspannung.
Grossartig, aber bei zwei Wochen wird die Reise mit dem Süden zu hektisch. Die Transferzeit geht auf Kosten der Erlebniszeit.